Orientierungsarbeit

Was ist eine Orientierungsarbeit?

Eine Orientierungsarbeiten ist eine in ganz Bayern einheitlich gestellte Lernzielkontrolle. Folglich wird sie nicht von Lehrern unserer Schule erstellt, sondern vom bayerischen Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB). Eine Orientierungsarbeit wird seit dem Schuljahr 2007 / 2008 im Fachbereich Deutsch/Rechtschreiben geschrieben. Der Zeitpunkt wird für alle bayerischen Grundschulen vom Ministerium festgelegt. Die Bereitstellung erfolgt auf elektronischem Wege kurz vor der Durchführung. (Termin)

Welche Klassen schreiben eine Orientierungsarbeit?

Nur die Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen nehmen an der Orientierungsarbeit teil.

Warum wurden Orientierungsarbeiten eingeführt?

Überregional einheitliche Lernzielkontrollen haben in vielen europäischen Ländern, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung, Tradition. Alle Länder, die in der PISA-Studie auf vorderen Plätzen zu finden sind, kennen solche Arbeiten schon seit längerer Zeit. Nun sind einige deutsche Bundesländer nachgezogen. Man will so das Erreichen der in den Lehrplänen festgelegten Bildungsstandards auf möglichst hohem Niveau für alle Schulen sicher stellen.

Wozu dient die Orientierungsarbeit konkret für uns?

Zunächst einmal wird die Orientierungsarbeiten grundsätzlichnicht benotet! Sie geht damit natürlich auch nicht in die Zeugnisnote ein. Eltern sollen auf der Grundlage der für alle bayerischen Grundschüler einheitlichen Orientierungsaufgaben eine Rückmeldung erhalten, wo Stärken und Schwächen Ihres Kindes im Rechtschreiben liegen. Die Klassenlehrkraft bespricht mit Ihnen auf Wunsch detailiert das Ergebnis Ihres Kindes und berät sie im Hinblick auf weitere Maßnahmen. Außerdem erhält die Lehrkraft eine Rückmeldung über den Leistungsstand ihrer Klasse. Dies wird den weiteren Unterricht abhängig vom konkreten Leistungsstand der Schüler beeinflussen. Reguläre Diktate und Lernzielkontrollen, die die Lehrer selbst entwerfen, werden sich im Verlauf des Schuljahres in Umfang und Niveau immer weiter an die Orientierungsaufgaben angleichen.

Ein Wort zum Schluss!

Es besteht kein Grund, beim Gedanken an die Orientierungsarbeit in Panik zu verfallen, weder für Eltern noch für Lehrer. Sehen wir in Ihr das, was sie eigentlich sein will: eine Rückmeldung über die vorhandenen Rechtschreibkenntnisse des Schülers, eine Beratungsgrundlage und der Ausgangangspunkt für den weiteren Unterricht. ……und natürlich muss über das, was die Kinder noch nicht wissen konnten, weil es zum Zeitpunkt der Orientierungsarbeit noch nicht Unterrichtsthema war, auch nicht geredet werden. Das Schuljahr dauert ja noch an!

Weitere Infos zu den Orientierungsarbeit in Bayern