Konzept zur Erziehungs- und Bildungspartnerschaft

1. Gemeinschaft

Die Eltern fühlen sich als Teil der Schulgemeinschaft wohl, wertgeschätzt und für die gemeinsamen Ziele verantwortlich.

→ In der Schule herrscht eine einladende, wertschätzende Atmosphäre, die von
Höflichkeit, Hilfsbereitschaft und Respekt gegenüber jedermann geprägt ist.

1.1 Willkommenskultur

  • erste persönliche Kontaktaufnahme beim Info-Abend zur Einschulung in den
    Alzenauer Kitas (Lehrkräfte) und beim Infoabend zu den Betreuungsformen (Schulleitung)
  • Schulhausführung für Eltern
  • Kennenlerntag für Schulanfänger mit anschließendem informellen Austausch zwischen künftigen Eltern, Elternbeirat, Lehrkräften und Schulleitung
  • Übergabe wichtiger Informationen zur Schule und persönlicher Kontakt zur Schulleitung bei Anmeldung der Schulanfänger bzw. zugezogener Kinder

1.2 Wertschätzung

  • Besonderes elterliches Engagement wird in Elternbriefen und bei Schulveranstaltungen besonders hervorgehoben und mit Anerkennung bedacht.
  • Die Arbeit des Elternbeirates wird in Sitzungen und zwanglosen Treffen gewürdigt, ebenso auf der Homepage der Schule, in Elternbriefen und bei schulischen Veranstaltungen.

 1.3 Entgegenkommende Kontaktaufnahme

  • Termingestaltung berücksichtigt Bedürfnisse der Eltern (Tag, Uhrzeit)
  • flexible Sprechstunden bei Berufstätigkeit beider Elternteile
  • telefonische Rücksprache und E-Mail-Kontakt
  • neben thematisch gebundenen Elternabenden auch zwanglose Treffen bei Elternstammtischen, bei klasseninternen Feiern und schulischen Veranstaltungen

1.4 Zusammengehörigkeit

  • Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Schulfamilie stärken durch regelmäßige Informationen zum Schulgeschehen
  • Einladung zu schulischen Veranstaltungen (Sportfeste, Fußballturnier, Adventsfeier, Lesungen, Projekttagen, Sommerfest,…)
  • Eltern als ´Fachleute´ in den Unterricht einbeziehen
  • gemeinsame Schul-T-Shirts

1.5 Aufenthaltsqualität

  • Angenehme Gesprächsatmosphäre schaffen
  • Sprechzimmer aufräumen
  • nach Möglichkeit auf für Erwachsene bequemes Mobiliar achten
  • auf Kooperation bedachte Sitzordnung wählen

 

2. Information und Kommunikation

Die Eltern fühlen sich durch umfassende Information über schulische Situation, schulische Themen und Vorhaben als Teil der Schulgemeinschaft.

Eltern und Lehrkräfte informieren einander über alles, was für die Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler von Bedeutung ist.

→ Schule, Eltern und Elternvertreter stehen in einem regelmäßigen Informations-
austausch und nutzen vielfältige Kommunikationswege.

→ Die Schule ist über die Lernvoraussetzungen und über die außerschulische
Lebenssituation der Kinder informiert, sofern diese für das Lernen bedeutsam
sind.

2.1 Schriftliche Information

  • aktuelle Homepage als permanente Informationsplattform
  • monatliche Elternbriefe zum Schulgeschehen über E-Mailverteiler an alle Eltern (Schulleitung)
  • Elternbriefe zu klasseninternen Themen (Lehrkräfte)
  • Weiterleitung der Infos des Elternbeirates und ausgewählter externer Partner

2.2 Informationsveranstaltungen

  • Klassenelternabende am Schuljahresanfang, zu Beginn des 2. Halbjahres und zu aktuellen Anlässen
  • Veranstaltungen

∙ zur Einschulung in Kitas und in der Schule
∙ zum Bayerischen Schulsystem
∙ zum Übertritt an weiterführende Schulen

  • Veranstaltungen zur Elternbildung in thematischer Absprache mit dem Elternbeirat mit externen Referenten

2.3 Individueller Informationsaustausch / Beratung

  • in wöchentlichen Sprechstunden
  • zeitnah und flexibel bei dringlichen Angelegenheiten und bei Berufstätigkeit der Eltern
  • telefonisch in dringenden Fällen
  • Schriftlich per Mail, Brief oder Mitteilungsheft der Schüler
  • Kontaktvermittlung zu schulischen und außerschulischen Fachdiensten
  • Rücksprache mit Fachdiensten mit Zustimmung der Eltern (Schweigepflichtsentbindung, schriftliche Einverständniserklärung)
  • Rücksprache mit vorschulischen Bildungseinrichtungen (schriftliche Einverständniserklärung)

 

3. Kooperation

Eltern und Lehrkräfte arbeiten gemeinsam kontinuierlich am Erziehungs- und Bildungserfolg der Kinder

→ Die Eltern beteiligen sich auf vielfältige Weise mit Engagement am schulischen
Leben. Sie unterstützen das häusliche Lernen ihrer Kinder und leisten umfang-
reiche Erziehungsarbeit. Dabei werden sie von der Schule beraten.

→ Die Schule ist mit Erziehungs- und Bildungspartnern aus Alzenau und Umgebung
vernetzt.

3.1 Vereinbarungen

  • In Gesprächen zwischen Eltern und Lehrkraft werden beiderseitig gewünschte Lern- und/oder Verhaltensfortschritte beschrieben.
  • Zur Unterstützung des häuslichen Lernens werden Informationsangebote
  • Fortschritte in der Zielerreichung werden erörtert.
  • Eltern mit Migrationshintergrund werden bei sprachlichen und sonstigen Problemen unterstützt.

 3.2 Elternengagement

  • Kompetenzen, Fachkenntnisse und Bereitschaft zum Engagement werden auf Elternseite abgefragt.
  • Die Schule steht dem Engagement der Eltern als Experten im Unterricht und bei Veranstaltungen offen gegenüber.
  • Die Mithilfe der Eltern bei Schulveranstaltungen und im regulären Schulbetrieb erfährt Wertschätzung.

 3.3 Vernetzung

  • Externe Partner in der Stadt und in der Region werden aktiv angesprochen.
  • Angebote ortsansässiger Vereine und Institutionen erweitern das schulische Bildungsangebot.
  • Organisatorische Hürden gilt es mit vereinten Kräften zu überwinden.

 

4. Mitsprache

Die Eltern nehmen ihre Mitsprache- und Mitwirkungsmöglichkeiten wahr und haben Gelegenheit, sich in geeigneter Weise einzubringen.

→ Die Schule informiert über Mitsprachemöglichkeiten und ermuntert Eltern aller
Schichten und jeder Herkunft zur Mitarbeit.

→ Elternvertreter ergreifen Maßnahmen, um die Anliegen aller Eltern zu erfahren und
zu vertreten.

4.1 Ermutigung zur Mitgestaltung

  • Information über Mitgestaltungsmöglichkeiten auf der Homepage und in
    gezieltes Ansprechen der Eltern aller Schichten und Herkunft und Ermunterung zur Mitarbeit.
  • Kontakte zu ortsansässigen Unternehmen, Institutionen und Vereinen über die
    Eltern herstellen, um sie als externe Partner zu gewinnen.

 4.2 Unterstützung der Elternvertreter

  • Nutzung von Räumlichkeiten und Arbeitsmitteln (PC, Kopierer…) ermöglichen
  • Verteilung von Infoschreiben der Elternsprecher und des Elternbeirates über den schulischen E-Mailverteiler.

 4.3 Austausch

  • regelmäßiger Austausch zwischen Elternvertretern, Schulleitung, Lehrerschaft und den Eltern der Klasse
  • zeitnahe Terminvereinbarungen bei Gesprächsbedarf
  • zügige Bearbeitung schriftlich eingehender Fragen und Anliegen
  • Nutzung informeller Treffen zum Gespräch
  • Kommunikation über E-Mail bei organisatorischen Anliegen